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Hartes Urteil für Susanne Teubner. Lebenslänglich, so hat der Richter gerade das Urteil verkündet. Fassungslos starrt sie vor sich hin. Sie weiss nicht, ob sie richtig oder falsch gehandelt hat. Diesem Urteilsspruch zufolge muss es falsch gewesen sein. Aber wenn sie ihren Mann hätte weitermachen lassen, wo hätte das geendet. Immer wieder hat er im Alkoholrausch die Kinder geschlagen und als er die Tochter missbrauchen wollte, hat sie einfach zugestochen. Im Gefängnis spendet ihr der Teddy von Tochter Nina zunächst wenig Trost. Sie muss sich vor fremden Menschen ausziehen und eine erniedrigende Untersuchung über sich ergehen lassen. Nur eine muskolöse Gefangene, Christine Walter, macht sich an sie ran und sagt ihr Unterstützung zu. Nach dem ersten Zwischenfall wird Susanne mit den Gesetzen unter Häftlingen vertraut gemacht. Alle halten hier zusammen und da gibt es keine Ausnahme. Nach einer Reihe von Lebensmittelvergiftungen, weigert sich die Anstaltsleiterin, Jutta Adler nach den Ursachen zu forschen. Jetzt wird das Häftlingsgesetz in die Tat umgesetzt. Sie treten alle in den Hungerstreik ... |
Nachdem auch noch Feuer im Gefängnis ausgebrochen ist, geraten die streikenden Häftlinge langsam in Panik. Die Polizei rückt noch vor der Feuerwehr an und geht am Haupteingang in Stellung. Susanne ist mittlerweile zusammengebrochen, doch hier, im Gefängnis will niemand sterben. Endlich trifft die Feuerwehr ein und bringt den Brand unter Kontrolle. Der mittlerweile anwesende Ministerialrat Fock vom Justizministerium fackelt nicht lange und ernennt Dr. Evelyn Kaltenbach zur neuen Anstaltsleiterin. Als Jutta Adler zu den Reportern geht und gerade anfangen will, erste Informationen zu geben, steht Evelyn daneben und schneidet ihr das Wort ab. Sie lässt einen Psyschologen kommen, um sich über die Vorgeschichten und Persönlichkeiten der Frauen zu informieren. Jutta Adler versucht, das Gefängnis von der Polizei stürmen zu lassen, doch Dr. Kaltenbach macht ihr unmissverständlich klar, dass hier die Gewalt überhaupt nicht von Nutzen sei. Sie geht hinein, um mit den Frauen zu verhandeln. Schon nach kurzer Zeit schafft sie ein Vertrauensverhältnis zwischen sich und den Häftlingen und bietet sich im Austausch gegen die beiden Vollzugsbeamten als Geisel an, womit alle einverstanden sind. Sie stellen der neuen Anstaltsleiterin ihre Forderungen. Vor allem, die Verpflegung müsse sich bessern. Damit die Häftlinge ihrem Wort, den Forderungen nachkommen zu wollen, glauben schenken, schlägt Evelyn vor, dass ganze draussen vor der Presse zu wiederholen. Gibt es jetzt Besserung im Gefängnis... |
Martina beteuert schon die ganze Zeit ihre Unschuld. Dies hat in erster Linie damit zu tun, dass sie eine Kindermörderin ist. Denn solche Verbrecher haben es in jeder Haftanstalt schwer. Sie wurde wegen Kindermord an ihrem eigenen Baby verurteilt. Daher wird sie auch von den anderen Häftlingen gemieden. Doch eines Tages vertraut sie sich Mutz an. Sie ist die Einzige, die mit ihr spricht und ihr zuhört. Vivien dagegen tut besonders viel, um Martina zu zeigen, dass sie hier nichts zu lachen hat. Eines Tages zerreißt sie das einzigste Bild von Martinas Baby und beginnt die anderen Frauen aufzuhetzen. Bei Walter hat sie Glück, denn die will ihr imponieren und greift Martina unter der Dusche an. Dabei reißt Walter ihre Ohrringe brutal heraus und macht ihr klar, dass solche Häftlinge wie sie von der Bildfläche verschwinden müssen. Der Vollzugsbeamte Zöllner bekommt mit, was hier zur Zeit gegen Martina läuft, doch statt ihr zu helfen, verspricht er ihr nur dann Schutz, wenn sie ihn mit Sex entlohnt. Martina weigert sich, dies zu tun und Zöllner fällt eines nachts über sie her. Sie wehrt sich voller Ekel und sprüht ihm Haarspray in die Augen, worauf Zöllner von ihr ablässt und zu Dr. Beck flüchtet. Diesem erzählt er, dass die Gefangene ihn überfallen hätte. Die Anstaltsleiterin Dr. Kaltenbach glaubt allerdings Martina und ordnet an, sie zu ihrem eigenen Schutz in Isolationshaft zu schicken. Desweitern verfügt sie, dass der Nachtdienst ab sofort nur noch durch einen Mann und eine Frau zu verrichten ist. Dennoch findet sie kurze Zeit später Martina blutüberströmt neben ihrem Bett liegend. Hat Zöllner es geschafft, in die Zelle Martinas zu gelangen? |
Susanne wird eines Tages zur Anstaltsleiterin gerufen. Dort angekommen erzählt Evelyn ihr, dass man Rauschgift in ihrem Blut gefunden habe. Susanne wert direkt ab, dies müsse eine Verwechslung sein. Dr. Kaltenbach glaubt ihr, aber vom Gesetz her müsste sie nach diesem Vorfall Martina jeden Kontakt zur Aussenwelt untersagen. Doch das kann sie weder Susanne noch deren Kindern antun. Der Form halber steckt sie sie eine Nacht in den Bunker. Dr. Beck unterstützt sie bei dieser Meinung noch zusätzlich und das ist ernorm wichtig. Vor allem dann, als bei einer Razzia Drogen in Susannes Bademantel gefunden werden. Evelyn Kaltenbach konnte nicht ahnen, dass der Dealer in den eigenen Reihen zu finden ist. Zöllner hatte Dagmar Friese mal dabei erwischt, wie sie aus einem Wäschecontainer Plästiktütchen nahm. Von der Zeit an erpresst er sie. Aber nicht nur das, er verlangt eine Beteiligung an ihren Einnahmen und versucht die Schuld auf Susanne zu lenken. Als die Vollzugsbeamtin Silke Jacoby dann noch Schnee in einem Wäschecontainer findet, glaubt Evelyn, den Dealer schon bald gefasst zu haben. Sie beobachtet die Wäscherei über die Kameras. Doch Zöllner trickst sie aus. Schafft sie es dennoch, die Unschuld von Susanne zu beweisen? |
Im Gefängnis stehen die Wahlen zur Stationssprecherin an. Susanne, die sich als einzige auf keine Seite der beiden Kandidaten geschlagen hat, wird überraschend gewählt. Evelyn Kaltenbach erklärt ihr die Aufgaben einer Stationssprecherin. Sie solle Verbesserungsvorschläge und Wünsche der Insassen sammeln, damit man so zu besseren Haftbedingungen gelangt. Voller Euphorie stürzt sie sich in ihre neue Aufgabe, und wird jäh gebremst. Ihre Schwiegermutter Marlies hat das alleinige Sorgerecht für ihre Kinder bekommen. Sie will, dass sie ihre Mutter für schlecht halten und dann irgendwann vergessen. Dr. Evelyn Kaltenbach macht der Schwiegermutter zwar klar, dass sie dafür verantwortlich sei, den Kindern weiterhin Zugang zur Mutter zu gewähren, aber ob sie das eingesehen hat? Der nächste Besuch steht an. Susanne freut sich auf ihre Kinder. Doch die sitzen wie versteinert der Mutter gegenüber. Als Susanne Ninas Hand berührt, zieht sie sie hastig weg und schaut beschämt zur Seite. Ihre eigene Tochter beschimpft sie, dass sie ihren Papa umgebracht hat. Nur ihr jüngerer Sohn hält zu ihr. Die Schwiegermutter bricht den Besuch ab und Susanne bricht ohnmächtig zusammen. Auf der Krankenstation lehnt sie jede Behandlung ab, sie ist sogar so verzweifelt, dass sie sich die Pulsadern aufschneidet. Dr. Beck kann jedoch schlimmeres verhindern. Währenddessen schafft es der kleine Sohn von Susanne, mit Mutz, die gerade vom Freigang zurückkam, in das Gefängnis zu kommen. Die verdutzte Oma steht draussen und kann nichts machen, denn damit hatte sie nicht gerechnet. Sein Wille, die Mama zu sehen, hat den Jungen ganz schön angespornt. Susanne ist dann auch überglücklich, als ihr Sohn in der Krankenstation auftaucht und sich ihr um den Hals wirft. |
Margarethe Korsch, von allen nur Mutz genannt, steht kurz vor der Entlassung. Voller Freude schreibt sie ihrer Tochter Gaby, die sie seit der Verurteilung nicht mehr gesehen hatte. Das ist immerhin schon fünfzehn Jahren her. Sie kommt auch tatsächlich zu Besuch und Mutz schließt sie überglücklich in ihre Arme. Gaby verspricht ihr, sie beim ersten Freigang zu unterstützen und nach einer Wohnung zu suchen. Diesen Tag erlebt Mutz als den schönsten, den sie seit langem hatte. Anlässlich ihres letzten Freigangs wartet Mutz aber vergeblich auf ihre Tochter und beschließt, im festen Glauben an ein Missverständnis, sie zu suchen. Sie schafft es auch, die Addresse von Gaby herauszufinden. Dort angekommen, schaut sie zwischen den Büschen hindurch und sieht sie mit ihrer Familie beim Grillen. Als Gaby ihre Mutter entdeckt, dreht sie den gelben Sonnenschirm so, dass kein Blickkontakt mehr zwischen ihnen zustandekommen kann. Mutz ist sehr traurig, denn sie kommt zu dem Gedanken, dass ihre Tochter sie nicht mehr sehen will. Der nächste Besuchtag ist da und Gaby steht bei ihrer Mutter und erzählt, warum sie das getan hatte. Die Enkel von Mutz glauben, dass ihre Oma tot sei, denn als sie wegen dreifachen Mordes verurteilt wurde, hatte Gabys Verlobter seine Sachen gepackt und sie verlassen. Das wollte sie nicht nochmal erleben und hat ihrer jetzigen Familie erzählt, dass die Oma und Schwiegermutter schon tot ist. Gaby schlägt aber vor, sie könne als Tante bei ihnen einziehen und wenn sich alle an sie gewöhnt haben könnte mann immernoch die Wahrheit sagen ... |
Der Vollzugsbeamte Zöllner hatte sich mit seinem Dealer auf dem Parkplatz getroffen. Der war nicht gerade freundlich und hatte Zöllner vorgeworfen, seine Schulden nicht zu bezahlen. Er droht ihm sogar damit, keine Geschäfte mehr mit ihm zu machen, wenn er bis zum Abend nicht bezahlt hat. Zöllner geht zu Friese und erhält für die letzte Lieferung 12.000 DM von ihr. Sichtlich erleichtert steckt er das Geld ein, doch lange sollte das nicht so bleiben. Er kommt fast in eine Personenkontrolle und steckt das Geld unter Zugzwang in einen Mülleimer. Als er es wieder holen will, ist es verschwunden. Was er nicht weiß: Jeanette Bergdorfer hat das Geld beim Reinemachen gefunden und eingesteckt. Erst sucht er nach dem Geld, doch dann geht er auf Jutta Adler zu und erzählt, dass seine Ehefrau von ihrem Verhältnis wüßte und sich sofort von ihm trenne, wenn er sie mit 15.000 DM auszahle. Jutta fällt auf die scheinheilige Lüge rein und bietet ihm das an, was sie bei sich hat. Vivien geht auf Zöllner zu und bittet um die Verlegung in die ehemalige Zelle von Mutz, da ihre Freundin Walter ständig mit anderen flirtet. Das kommt Zöllner gerade recht. Er hat nicht genug Geld um seinen Dealer zu bezahlen, also steckt er Vivien, dass für Geld alles machbar sei. Sie hat aber nicht soviel, wie er verlangt. Deshalb zwingt er sie, in Naturalien zu zahlen und vergewaltigt sie. Friese findet das nackte geschundene Mädchen im Duschraum. Als sie ihr erzählt, was los war, schmieden sie einen Plan, um Zöllner fertig zu machen ... |
Als Zöllner mit Dagmar Friese redet, verspottet sie ihn und droht, dass er auffliegen würde, wenn er so weiter macht. Er springt auf sie und würgt sie fast bis zur Ohnmacht. Dagmar fällt neben die Badewanne und Zöllner geht weiter auf sie los. Während dem Kampf suchen ihre Finger nach einer losen Kachel, hinter der ein scharfes Rasiermesser versteckt ist. Als sie es in ihrer Hand hält, zögert sie keine Sekunde und sticht zu. Einige Zeit später wird der blutverschmierte Zöllner von Walter gefunden und die stellt fest, dass er tot ist. Während sie nachsieht, ob dem wirklich so ist, erscheint Dagmar hinter ihr. Sie erschrickt und dreht sich um, als sie das bemerkt. Die Hände von Walter sind voller Blut und Dagmar tut überrascht, so, als glaube sie, Walter hätte ihn umgelegt. Da sie alle in einem Boot sitzen, bietet sie sogar an, beim Beseitigen der Leiche behilflich zu sein. Jutta sucht schon nach Zöllner. Er hätte eigentlich schon lange Dienstschluss und hat seinen Schlüssel noch nicht abgegeben. Die beiden Frauen schaffen den toten Körper in eine Decke gehüllt erst zu Walters Zelle, dann in einen Wäschecontainer und letztlich landet er in einer der großen Waschmaschinen. Uschi und Regine Seifert, die den Spitznamen Professor trägt, haben Wind von dem Mord an Zöllner bekommen. Sie schwören, nichts auszuplaudern und schaffen die Leiche in den Kompost der Gärtnerei obwohl schon der Kripobeamte Fuchs ermittelt ... |
Lollo hat sich in Daniel Fuchs, den ermittelnden Kommissar im Fall Zöllner verliebt. Sie träumt schon am hellichten Tag von einer Begegnung mit ihm. Um ihn endlich wiederzusehen, behauptet sie, etwas über das Verschwinden von Zöllner zu wissen. Der Kommissar kommt daraufhin wieder in das Gefängnis und muss von Lollo erfahren, dass sie das nur geträumt habe. Bei einem weiteren Verhör versucht sie Daniel zu küssen und wird von Evelyn überrascht, woraufhin der Kommissar den Fall wegen Befangenheit abgibt. Lollo ist sehr erstaunt, da sie kurze Zeit später vom Privatmann Daniel Fuchs besucht wird. Er gesteht ihr seine Liebe. Die anderen Frauen bekommen das ebenfalls mit und machen sich zunächst lustig. Das sollte aber nicht sehr lange anhalten, denn Lollo findet den Eherring von Zöllner und macht ihn nichts ahnend Daniel zum Geschenk. Als er die Initialen im Ring als die von Zöllner identifiziert, schaltet er sich wieder in den Fall ein. Er befragt Lollo, wo sie den Ring gefunden hat und sie gibt zu, dass er in einer der großen Waschmaschinen gelegen hatte. Für die Frauen, die mit dem Mord zu tun haben, wird es langsam eng. Sie müssen Lollo einweihen, bevor sie den Kommissar ungewollt auf eine heiße Spur bringt ... |
Da Zöllner jetzt nicht mehr da ist, um sie beim Dealen abzukassieren, geht sie wieder ihren gewohnten Geschäften nach. Aber nicht sehr lange, denn ihr geht langsam der Stoff aus. Sie wendet sich an den Dealer, doch der erzählt ihr, dass Zöllner noch jede Menge Stoff bei sich haben muss. In einer Nacht und Nelbelaktion öffnet sie die Folie, in der sie Zöllner eingewickelt hatten und findet tatsächlich einen Beutel mit Schnee und Zöllners Schlüssel. Was sie nicht sehen konnte war, dass Walter sie heimlich beobachtete und später ihre Zelle auf den Kopf stellte. Sie fand den Schlüssel und übersah den Stoff. Evelyn unterhält sich mit Vivien und verspricht ihr, sich nach dem Kind zu erkundigen, dass sie nie zu Gesicht bekam. Sie hatte den Kleinen für sich selbst Lukas getauft. Doch kurze Zeit später findet sie heraus, dass sie von der Vergewaltigung Zöllners schwanger ist. Die anderen Frauen geraten in Panik und Regine versucht, ihr klar zu machen, dass sie nach dem Vater gefragt wird. Dabei könnte der Mord an Zöllner herauskommen. Aber auch Walter, Viviens Freundin will, dass sie abtreibt. Die Angelegenheit wird noch schlimmer, als Vivien von Evelyn erfährt, dass die Adoptiveltern von Lukas keinen Kontakt zu leiblichen Mutter zulassen. Sie wird also ihren eigenen Sohn nie kennenlernen. Deshalb fasst sie den Entschluss, das Kind auszutragen ... |
Regine Seifert bekommt von Flock das Angebot, früher aus der Haft entlassen zu werden, wenn sie gegen ihren damaligen Mitstreiter aussagen würde. Als sie jedoch ablehnt, setzt Flock die Agentin Caro Wagner gegen den Willen von Evelyn ein, um ihre Schwächen herauszufinden. Sie wird in das Gefängnis eingeschleust und erlangt mit viel Geschick das Vertrauen von Regine, die eigentlich als Einzelgängerin bekannt ist. Nach einiger Zeit erzählt sie der Agentin von ihrem einzigen Kind, dass sie schon früh verlassen hat und nie wieder sehen wollte. Doch Caro drängt auf ein treffen und schafft es, dass Regine zustimmt. Zu diesem Besuch bringt der Sohn von Regine, Michael, sein Tagebuch mit. Es ist die einzige Erinnerung, die er noch von seiner Mutter hat. Bei dem Gespräch, dass die beiden miteinander führen, erzählt er ihr von seiner Ausbildung zum Staatsanwalt. Er führt auch die Kronzeugenregelung auf, um wie Flock darauf zu drängen, dass sie eine Aussage macht. Regine zerreißt wütend das kleine Tagebuch und wirft ihrem Sohn vor, mit dem System gemeinsame Sache zu machen. Sie lässt ihn sitzen und geht in ihre Zelle zurück. Doch ein Gedicht im Brief ihres Sohnes berührt sie so sehr, dass sie ein Buch über ihr Leben für ihn zu schreiben beginnt. Währenddessen haben Uschi und Walter herausgefunden, dass sich ein Spitzel hier aufhalten muss und sie setzen alles daran, diesen zu enttarnen ... |
Die Anstaltsleiterin Evelyn Kaltenbach hat einen Antrag gestellt, der beinhaltet, dass inhaftierte Frauen regelmäßig mit ihren Ehemännern zusammensein können. Dies soll in sogenannten Liebeszellen geschehen. Die Gemüter der Frauen von Station B sind deshalb schon sehr erregt. Sie hoffen natürlich, dass dem Antrag stattgegeben wird. Jeanette ist fest entschlossen Dr. Beck rumzukriegen und wird deshalb von den anderen dauernd aufgezogen. Aber das ist ihr ziemlich egal. Als Uschi dann auch noch überglücklich von ihrem ersten Freigang zurückkommt, steigt die Stimmung ernorm. Sie hatte sich mit ihrem Mann getroffen und sich mit ihm ausgesöhnt. Nur eine will mit Männern wohl nichts mehr zu tun haben. Susanne. Aber das ist verständlich. Martina bittet Mutz darum, die Adresse ihres Mannes herauszufinden, weil sie sich ein Beispiel an Uschi nehmen will. Walter und Ilse sind inzwischen genervt von Jeanettes Schwärmerei. Sie schieben ihr einen gefälschten Liebesbrief unter, in dem Dr. Beck um ein geheimnisvolles Treffen bittet. Leicht bekleidet wartet sie am vermeintlichen Treffpunkt. Doch Dr. Beck droht ihr nur mit einer Krankenschwester, die er ihr auf den Hals hetzen will. Nachdem der Psychologe ihr eine Therapie nahegelgt hat und sie sich von Dr. Beck abgewiesen fühlt, will Susanne erst recht nichts mehr mit Männern zu tun haben. Doch Dr. Beck schenkt ihr eine Kasette mit seiner Lieblingsmusik und bittet sie, nicht an ihm zu zweifeln. Einige Zeit später trifft er auf Nina, die Tochter von Susanne. Sie sitzt im Auto und friert, aber will ihre Mutter nicht sehen. Mit viel Einfühlungsvermögen schafft er es, die Ängste aus dem Kind herauszulocken und wenig später läuft sie zu ihrer Mutter ... |
Mutz war früher für die Bewirtschaftung der Gärtnerei veranwortlich. Da sie entlassen worden ist ist, kümmert sich nun Martina um alles. Als sie in die Gärtnerei kommt, glaubt sie zu träumen. Vor ihr steht ihr Mann Alexander in Monteurskleidung. Er erklärt ihr hektisch, dass alles für ihren Ausbruch vorbereitet ist und weiht sie in seinen Plan ein. Martina aber weiß nicht, ob sie sich freuen soll oder nicht. Schließlich geht sie zu Ilse und erzählt er von dem Treffen. Ilse meint, dass aus diesem Gefängnis noch niemandem die Flucht gelungen ist. Auch andere raten Martina von diesem Vorhaben ab. Selbst Susanne sagt, dass diese Flucht ein Schuldeingeständnis sei. Martina fragt bei der nächsten Gelegenheit ihren Mann, ob er sie für schuldig hält, doch der weicht aus und spricht von einem Neuanfang. Zwischenzeitlich erhält die Polizei einen anonymen Anruf von einer Frau mit dem Tip auf den Ausbruch von Martina. Der Wagen von Alexander wird gefilzt und als sie nichts finden, kann er fahren. Am nächsten Tag kommt er noch ein letztes Mal und sagt zu Martina, die Leiche von Oliver sei niemals gefunden worden und er verspricht ihr, sie zu suchen. Mutz wurde inzwischen als "Tante" bei ihrer Tochter aufgenommen und die Familie hat sich schnell an sie gewöhnt. Doch sie kann mit der Lüge nicht leben. Als Gabys Mann Dieter auf das Abschiedsgeschenk der Frauen von der "B" stößt fragt er Mutz nach den Gitterstäben im Hintergrund. Zuerst redet sie sich noch heraus, doch später gesteht sie, mit diesen Frauen im Gefängnis gewesen zu sein ... |
Es ist kurz vor Weihnachten. Die Frauen aus der Station B möchten ein Krippenspiel aufführen, und der Speisesaal wird gerade festlich geschmückt. Martina hat noch etwas im Geräteraum der Gärtnerei zu tun und macht eine ungeheure Entdeckung. Im Geräteraum liegt ein Baby. Sie braucht nicht lange zu überlegen, was sie jetzt macht. Martina nimmt das Baby mit dem Körbchen und bringt es sofort in ihre Zelle. Sie rennt sofort zu Susanne, um ihr von ihrem Fund zu berichten, doch die denkt bloß, dass sie übergeschnappt wäre. Um zu beweisen, dass sie wirklich ein Baby gefunden hat, will sie den Kleinen Susanne zeigen. Doch als sie in ihre Zelle kommt, ist eben der verschwunden. Die Suche bleibt erstmal erfolglos. Als Walter in Viviens Zelle kommt, traut sie ihren Augen nicht. Sie hat das Baby in ihrem Bett liegen. Walter versucht, so verständlich wie möglich zu sein, als sie Vivien erklärt, dass dieses Baby kein Ersatz für ihr Kind sein kann. Doch Vivi fängt an zu flehen, sie wolle das Kind behalten und Walter wird weich. Susanne macht sich indess Sorgen um Martina, die in ihren Augen wirres Zeug redet. Es geht schließlich soweit, dass sie dem Schließer Dahnke bescheid sagt. Kurz darauf läuft ihr Vivien mit dem Baby über den Weg und Walter rät Susanne, nichts von all dem zu verraten. Doch schließlich ist sie es selber, die die anderen Frauen die Wahrheit beichtet ... |
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