Christine Walter liegt auf ihrem Bett un beißt genüsslich in eine saure Gurke. Sie begrüßt Vivien mit einem Spruch, der sie sehr glücklich macht. Der Bulle sei trächtig, meint sie nur kurz und Vivien strahlt über ihr ganzes Gesicht. Ab sofort bekommt Walter Schwangerschaftsgymnastik und Rückenmassagen von ihr verordnet. Auch vor einem Rauchverbot bleibt sie nicht verschont. Jetzt fehlt beiden nur noch eine Sache zum ganzen Glück. Walter vertraut Silke ihre Schangerschaft an, in der Hoffnung, sie setzt sich für eine erneute Zusammenlegung von ihr und Vivi ein. Sike tut dies auch, doch der Geier, so wird Jutta öfters bezeichnet, macht eine große Sache daraus. Vergeblich sucht sie unter dem männlichen Personal den Vater. Vivien und Walter sind derweil von Silke bitter enttäuscht. Keinen guten Stand hat Maximilian Ahrens, der neue Anstaltspfarrer, bei Gitting. Immerhin ist Katrin Tornow mit Hilfe eines als Pfarrer verkleideten Sträfling geflohen. Und das unter seiner Führung. Jutta Adler empfängt ihn in ihrer gewohnten Art. Also nicht unbedingt mit offenen Armen und weil Walter sich bei ihrer ersten Begegnung auch noch übergibt, glaubt er, in dieser Anstalt keine gute Aussicht zu haben. Doch so schnell gibt er nicht auf und lässt sich von Kittler jeden Winkel dieses Gefängnisses zeigen ... |
Eine Neue kommt in die Anstalt und geht gleich in die Offensive. Sie stellt sich als Mona Suttner vor und ist die Betreiberin eines exklusiven Callgirl-Ringes. Den Frauen der Station B macht sie das Angebot, nach ihrer Entlassung von ihr für zwei Jahre mietfrei eine Wohnung zu bekommen. Im Gegenzug verlangt sie, dass die entsprechenden Frauen ein halbes Jahr für sie arbeiten sollen. Vivien macht sich derzeit große Sorgen um ihre Zukunft. Sie weiß, dass sie alleine sich nach der Entlassung um das Kind kümmern muss. Ihr ist es egal, welchen Job sie bekommt, hauptsache sie hat überhaupt einen. Aus diesem Grund geht sie zu Pfarrer Maximilian. Er hat bei seiner ersten Rede erzählt, dass er sich für die Frauen bei der Wiedereingliederung in der Freiheit einsetzen wird. Als sie ihm von ihrem Problem erzählt, bietet er ihr für den nächsten Freigang an, dass sie sich beim Gemeindeamt vorstellen kann. Kein Job, um viel zu verdienen, aber gut als Starthilfe geeignet. Doch Vivien hat auch Monas Angebot mitbekommen und gerät in einen Konflikt. Als Mona ihr klar macht, welches Leben sie und ihr Kind als Sozialhilfeempfänger erwartet, nimmt sie das Angebot an. Mona hat für Vivien einen Freigang über ihre guten Beziehungen zum Justizministerium organisiert. Sie brauchte dazu nicht mal Jutta Adler. Ohne Walter zu erzählen, was sie vor hat, tritt sie diesen an. Vor dem Tor wartet eine Mitarbeiterin Monas in einem Sportwagen. Sie zeigt Vivi die luxuriös eingerichteten Wohnungen. An diesem Tag bleibt keine Zeit mehr, um sich beim Gemeindeamt vorzustellen. Sie läßt sich auf den Deal mit Mona ein, doch der Pfarrer ist enttäuscht, weil sie seine Hilfestellung nicht angenommen hat. Daniel hat sich bei Lollo nicht mehr gemeldet, seit sie aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Der Pfarrer Maximilian ermutigt sie, bei Daniel anzurufen. Als sie dies tut, meldet sich erst eine Frauenstimme am Telefon und einen kurzen Moment später Daniel. Er versucht Lollo zu besänftigen, doch sie beschleicht ein ungutes Gefühl und besteht darauf, dass er sie besucht. Nach einer Art Verhör, gibt er zu, schon vor ihrer Krankheit ein Verhältnis mit seiner Kollegin gehabt zu haben ... |
Lollo bricht den Kontakt zu Daniel ab. Selbst seine Briefe wandern ungelesen in den Müll. Daniel bittet Maximilian darum, ihr einen Brief zu überreichen. Doch als der wieder im Papierkorb landet, bringt der Pfarrer sie dazu, ihn doch zu öffnen. Er enthält eine Kassette mit ihrem Lieblingslied. Es stammt aus einem Film, den sie gemeinsam gesehen hatten. Dieses Lied geht ihr derart unter die Haut, dass sie wieder bereit ist, mit Daniel zu sprechen. Er schwört, dass das Verhältnis zu seiner Kollegin beendet sei und er nur sie liebe, doch schon beim nächsten Anruf bestätigt sich das Gegenteil. Sie hört die Frauenstimme auf dem Anrufbeantworter. Diese Stimme verspricht, heute sanfter, aber Daniel dafür überall zu beißen. Jetzt ist für Lollo die Beziehung endgültig aus. Sie erklärt Daniel, dass sie sich scheiden lassen wolle. Er geht zum Pfarrer und wird an das Eheversprechen erinnert, dass er geleistet habe, als er gesteht, beide Frauen zu lieben. Vivien hat es sich anders überlegt. Sie will nicht für Mona arbeiten. Doch die will sie nicht aus der Vereinbarung lassen und schmeichelt sich bei Walter ein. Nachdem sie sich näher kennengelernt haben, beginnt Mona ein Pokerspiel. Erst lässt sie Walter hoch gewinnen, aber dann fängt sie an, falsch zu spielen. Sie bekommt heimlich Karten zugesteckt, doch Vivien ertappt sie dabei. Sofort lässt sie das falsche Spiel auffliegen, bevor Walter alles verloren hat. Ihr gelingt es, ohne Beweise ihrer aufgebrachten Freundin klar zu machen, was Mona vor hatte. Sie beichtet Walter das von ihr angenommene Angebot. Mona hatte vor, sie beim Pokerspiel so abzuzocken, dass Walter von ihr abhängig gewesen wäre. Vivi hätte dann die Schulden bei ihr abarbeiten müssen. Bei Jutta Adler ist endlich auch etwas positives rausgesprungen. Silke konnte sie überzeugen, ein Fernrohr für Uschi zu kaufen. Sie steht jeden Abend am Fenster und träumt von ihrer Tochter ... |
Die Frauen der Station berufen eine "Gerichtsverhandlung" ein, denn sie sind der Meinung, dass Mona eine Strafe verdient. Sie hatte gemerkt, dass Walter ausgerastet ist, weil Mona Vivi auf den Strich schicken wollte. Darum bezahlte sie zwei Frauen als Bodyguards, die ihre Aufgabe auch prompt erledigten. Als Walter Mona unter der Dusche angreifen wollte, wurde sie von hinten gepackt und auf den Kachelboden geworfen. Durch die Wucht des Aufpralls erleidete sie eine Fehlgeburt. Sie war über den Verlust so verbittert, dass selbst Vivien ihr das Vorhaben, Mona zu Töten, nicht ausreden konnte. Walter schüchterte als erstes die Bodyguards ein und ging dann erneut auf Mona los. Uschi konnte, von Vivi alarmiert, gerade noch das Schlimmste verhindern. Obwohl Mona sich bei der Verhandlung geschickt verteidigt, wird sie zu 100.000 DM Strafe verurteil, die sie an Walter zahlen muss. Zusätzlich muss sie für zwei Tage in den Bunker. Da Mona das Urteil nicht anerkennen will, macht Uschi ihr klar, dass sie keinen Schutz mehr hat, wenn sie dieser Meinung bleibt. Susannes Anwalt Maybach kommt, um ihr zu berichten, dass Nina sich bei ihrer Aussage tapfer geschlagen hat. Susanne erzählt ihm, dass sie enttäuscht darüber war, weil er beim Besuch einer weiteren Mandantin in dieser Anstalt nicht zu ihr kam. Er bemerkt, dass sie sich in ihn verliebt hatte. Mit Hilfe des Pfarrers organisiert er ein Candlelight-Dinner. Es endete mit einem sanften Kuss ... |
Lollo und Uschi raten Susanne, wegen des überraschenden Heiratsantrages von Maybach, von einer Knastehe ab. Pfarrer Maximilian erklärt ihr, ihre Gefühle für ihn als Partner nicht mit denen als Anwalt zu vermischen. Sie solle mit dieser Entscheidung bis zu ihrer Entlassung warten. Den kostbaren Ring, den sie von ihm erhalten hatte, gibt sie ihm zurück und versucht ihm die Lage zu erklären. Maybach ist enttäuscht aber möchte Susanne nicht weiter drängen. Ihre Kinder, Nina und Martin haben den Anwalt schon längst in ihr Herz geschlossen und verstehen das Verhalten der Mutter nicht. Als die Schwiegermutter und Oma einen Herzanfall erleidet, droht den beiden Kinder die Einweisung in ein Heim. Nina hat einen Plan, den sie mit Unterstützung von Maximilian in die Tat umsetzen will. Sie erzählt Maybach, dass es sich ihre Mutter anders überlegt hat und den Heiratsantrag annehmen wird. Als der Anwalt mit den Kindern zu Susanne geht, um ihr seine Freude darüber zu gestehen, klärt Nina die Sache im Besucherraum vor allen auf. Selbst der Pfarrer zeigt, dass er das Zusammenfinden der beiden für gut hält. Sie gibt nach und nimmt den ntrag an. Vor dem Gefängnis herrscht reger Betrieb. Es sind viele Presseleute da, um von der Millionärin Katharina von Preiss zu berichten. Sie muss in der Anstalt eine Strafe wegen Trunkenheit am Steuer, Widerstand gegen die Staatsgewalt und Missachtung des Gerichts absitzen. Jutta Adler erklärt ihr unmissverständlich, dass sie hier keine Sonderbehandlung erfährt. |
Ilse gerät unter Druck. Sie hat Jeanette immernoch nicht erzählt, dass sie ihr Geld verspekuliert hatte. Nun hat diese aber Freigang und möchte sich ihr Geld aus dem Schließfach abholen. Ilse versucht, die ganze Sache mit Hilfe von Gregor zu verhindern. Als Jeanette voller Zorn zurück zur Anstalt kommt, merkt sie von alleine, dass Gregor keinen Erfolg hatte. Sie verlangt alles sofort zurück und es ist ihr auch egal, woher und mit welchen Mitteln Ilse das versucht. Da Jeanette schon für die Millionärin als Putzfrau arbeitet, muss dies Ilse zuerst übernehmen um ihre Schulden abzuarbeiten. Sie erfährt, dass Katharina von Preiss absolut besessen für Kaiserin Sissi schwärmt. Ilse ist Scheckbetrügerin und im Handschriften fälschen einsame Klasse. Sie lässt sich von Gregor sowohl die Vorlage, als auch Leerseiten aus einem Buch des 19. Jahrhunderts besorgen. Mit Tusche macht sie sich an die Arbeit. Frau von Preiss ist sich sicher, dass der Brief echt ist und macht Ilse ein Angebot über 10.000 DM. Aber sie will auch die anderen Briefe sehen und eventuell kaufen, von denen ihr Ilse erzählt hatte. Lollo, ist das Geschick von Ilse im Umgang mit Tusche auch aufgefallen, doch seit ihrer Trennung von Daniel trinkt sie lieber jeden Abend ihren selbstgebrannten Schnaps. Jutta erschrak zuerst, als ihr Nachbar mit einer Axt in ihrer Tür stand. Er erklärte aber, Juttas Mutter wäre mit dem Rollstuhl umgefallen und er musste die Tür aufbrechen. Elisabeth lädt ihn aus Dank zum Essen ein und Jutta muss kochen ... |
20 Jahre Haftanstalt. Das Dienstjubiläum von Jutta steht an. Walter hält ein treffendes Plakat hoch, auf dem steht: "20 Jahre sind genug - Freiheit für den Geier". Doch Jutta begegnet dieser Aktion nicht, wie erwartet, mit einer Strafe für Walter, sondern mit einem ironisch gemeinten Dank, dass wenigsten diese an sie gedacht hätte. Als abgesandte des Ministeriums erscheint auch Evelyn auf der Feier. Juttas Mutter ist wieder aus dem Krankenhaus, in das sie wegen eines Schwächeanfall kam, entlassen worden und entlockt dem Nachbarn Ulrich, dass er und Jutta sich näher gekommen sind. Jutta hatte mit ihm die letzte Nacht verbracht. Als er Abends mit einem Blumenstrauss für Elisabeth vor der Tür steht, wird er von der eifersüchtigen alten Dame zurückgestoßen. Jutta zieht sich an und geht mit zu Ulrich. Lollo läuft immer verwahrloster durch die Anstalt. Die anderen Frauen machen sich große Sorgen und bitten den Pfarrer, etwas zu unternehmen. Er versucht, da die Renovierung der Kapelle ansteht, Lollo zur Mithilfe zu gewinnen, um sieetwas abzulenken. Doch vor lauter Selbstmitleid behauptet sie, er wäre ein versponnener Pfaffe und hätte erst recht keine Ahnung vom richtigen Leben. Angesichts dieser Worte platzt ihm der Kragen und er schreit sie an. Er habe schon viele Frauen und Kinder sterben sehen, verglichen mit diesen Menschen hätte Lollo noch sehr viel Glück gehabt. Dennoch hatten eben diese Menschen sehr viel mehr Energie als Lollo, die sich jetzt hinter ihrem Selbstmitleid versteckt. Lollo ist am nächsten Tag wieder gewaschen und zieht sich ordentlich an. Da hat diese etwas andere Predigt wohl geholfen ... |
Maximilian hat Lollo davon überzeugt, ihm bei der Renovierung der Kapelle zu helfen und sie haben sich etwas näher kennengelernt. Als sie eines Tages in der Bibel liest und auf das Hohelied Salomons, dass von der Liebe zwischen Mann und Frau handelt, stößt, bemerkt sie ihre Liebe zu Maximilian. Sie vertraut sich Mutz an, doch die versucht ihr klarzumachen, dass er ein Gelübde abgelegt hat, wie das in der katholischen Kirche üblich sei. Ein Moment genügt, in dem sie und Maximilian allein sind, um den Pfarrer zu küssen. Jetzt liegt es an ihm, angemessen zu reagieren. Doch obwohl Lollo glaubt, seine Liebe zu ihr deutlich zu spüren, macht er ihr klar, dass er dies nicht tun darf. Lollo geht enttäuscht zurück. Doch bei der Eröffnung der Kapelle ist sie wieder da und saugt jedes Wort seiner Predigt auf. Jutta versuch herauszufinden, wieso das Ministerium ihr den Ausgang gewährt hat. Walter bemerkt, dass der Druck, den sie auf Mona ausübt, Früchte trägt. Sie haben vereinbart, eine Mitarbeiterin würde sich mit Walter treffen und ihr die 100.000 DM bar auszahlen. Doch die neue Anordnung von Jutta, einen Wachposten als Begleiter mitzuschicken, könnte die Geldübergabe unmöglich machen. Kittler, der Begleiter von Walter ist aber eingeweiht, ausserdem steht er auf Mona und so geht er nur beiläufig mit. Mandy, die Mitarbeiterin, die das Geld bringen sollte erscheint aber nicht zum Treffpunkt. Voller Zorn stellt Walter Mona zur rede. Als diese bei Mandy anruft und die einfach auflegt, weiß sie, dass sie draussen nicht mehr der Boß ist ... |
Mandy hat es geschafft, sich das Rotlichtimperium samt den Ersparnissen von Mona unter den Nagel zu reißen. Sie hatte Mona noch ganz schadenfroh erklärt, dass sie wieder von ganz unten beginnen soll. Walter dagegen glaubt Monas Geschichte nicht und schlägt sie und ihre Zelle zusammen. Uschi streicht ihr deshalb die Hälfte des Geldes, welches sie von Mona bekommen sollte. Als Mona von ihrer Freundin Gina besucht wird, kommt ihr eine Idee. Sie überredet Gina, Koks in den Knast zu schmuggeln, damit sie wieder zu Geld komme. Tatsächlich ist durch das Fehlen von Dagmar und Katrin eine große Lücke in diesem Gebiet entstanden. Um gefahrlos an die Drogen zu gelangen verführt sie Kittler während seines Nachtdienstes. Und der wird ihr sexuell hörig. Walter muss wegen der Prügelei für längere Zeit in den Bunker. Da sie wegen ihrer zunehmenden Aggressivität von den anderen Frauen abgelehnt wurde, ist diese Zeit sehr schlimm für sie. Auch Vivien distanzierte sich eine Weile von ihr. Doch sie bekommt die Genehmigung, Walter zu besuchen und beide versöhnen sich wieder. Maybach und Susannes Kinder hätten fast einen schlimmen Autounfall gehabt. In der Werkstatt erfährt er, dass die Bremsleitung defekt gewesen sei und Fremdeinwirkung in diesem Fall nicht auszuschließen sei. Die Kinder verplappern sich allerdings bei ihrem nächsten Besuch der Mutter und Susanne bekommt Angst ... |
Susanne, Maybach und ein Polizist werden im Flur des Gerichts von einem Killer angegriffen. Der Polizist ist sofort tod. Maybach wird schwer verletzt in eine Klinik eingeliefert. Susanne hatte offenbar nur Glück, dass die Waffe des Täters solange klemmte, bis sich die ersten Beamten näherten. Sie konnte den Täter genau sehen, doch bevor sie ihre Aussage machen kann bekommt sie einen Brief ohne Absender. Der Inhalt lässt sie erblassen. Fotos ihrer Kinder, die von einem Fadenkreuz erfasst sind, sprechen eine deutliche Sprache. Daher traut sie sich nicht, eine Aussage zu machen und sie behauptet, der Täter hätte eine Maske getragen. Nur Vivien erzählt sie, was vorgefallen war und die schaltet den Pfarrer ein, als sie merkt, dass ihre Überzeugungsversuche , doch zur Polizei zu gehen fehl schlagen. Er schafft es, trotz einigen bösen Worten mit Hilfe der Kinder Susanne zu überzeugen. Sie zeiht ihre Aussage zurück und identifiziert den Killer. Da Vivien und Susanne sehr besorgt um die Kinder sind, verbringen sie viel Zeit miteinander. Walter fühlt sich daher vernachlässigt und durchsucht sogar Vivis Zelle. Sie findet den Brief von Susanne an Vivi über ihr einmaliges sexuelles Abenteuer miteinander. Sie fühlt sich derart hintergangen, dass sie zu Vivien geht und mit ruhiger Stimme erklärt, dass es aus seie. Mona schafft es, Kittler dazu zu bewegen, dass er Katharina von Preiss im Kofferraum seines Wagens nach draussen zu bringen und ihr somit zu einen extra Freigang zu verhelfen. Natürlich lässt sie sich das von der Millionärin fürstlich bezahlen ... |
Jeanette ist wiedereinmal in ihrem Element. Sie hat gelauscht und erfahren, was Mona für die Millionärin tut. Sie will auch an solch einer Tour teilnehmen und spricht Mona an. Kittlers Grund für den nächtlichen Fahrdienst ist der verstauchte Fuß Juttas, der aber aus seiner Sicht heraus, bald wieder in Ordnung ist. Er stimmt zu und nimmt Jeanette mit. Ausgerechnet bei der letzten Fahrt gerät er in eine Kontrolle beim Pförtner. Er kann ihn jedoch davon überzeugen, dass sein Kofferraum voller Akten sei und darf passieren. Die beiden Frauen schaffen es, sich unbemerkt in ihre Zellen zu schleichen, bevor der misstrauisch gewordene Gitting sich Kittler aufdrängt, beim Ausladen der Akten zu helfen. Beide schauen verdutzt in einen leeren Kofferraum. Gitting gibt aber nicht nach und spricht mit Jutta, die kurz darauf Kittler zu sich bestellt. Sie erklärt, dass Gitting ihn sehr häufig mit Mona sieht, aber Kittler stellt die Aussage seines Kollegen ganz geschickt als Mobbing- Versuch dar. Walter schmust derweil vor den Augen Viviens mit anderen Frauen. Auch Susannes Vermittlungsversuche bleiben ungehört. Als Vivi genug davon hat, zieht sie sich zurück. Jetzt will Walter wieder mit ihr reden, fordert aber immernoch eine Entschuldigung für den Seitensprung mit Susanne. Vivi wirft aber Walter vor, immer nur von Liebe zu reden, aber in solchen Situationen versage sie immer. Sie trifft auf den Elektriker, der die unsaubere Arbeit seines Kollegen ausbaden und neu machen muss. Die beiden finden sich sofort sympatisch und an seinem ersten freien Tag kommt er sie privat besuchen ... |
Vivien versucht, vor die Berwährungskommission zu gelangen, aber trotz der Unterstützung durch Pfarrer Maximilian wird sie abgelehnt. Sie muss erkennen, dass ihre abgelehnten Spitzeldienste für Jutta ein Grund für das Scheitern ihres Bewährungsantrages war. Sie ist sehr traurig daruber, vor allem jetzt, wo sie sich immer mehr zu Matthias, dem Elektriker, hingezogen fühlt. Walter beobachtet die beiden bei einem zärtlichen Gespräch und weil sie noch unter der Trennung leidet, rastet sie wiedereinmal aus und schlägt ihn zusammen. Vivien ist entsetzt und sagt Walter, dass diese nur zuschlagen und verletzen kann. Sie muss feststellen, dass sie Walter nicht mehr liebt. Da Gitting durch seine Wachsamkeit ihre Drogengeschäfte stört und schon fast ihrer Beziehung zu Kittler auf die Schliche kommt, heuert sie die neue Insassin Conny an. Sie soll Gitting verführen, damit er sie nicht weiter stört. Doch der bleibt standhaft. Als Conny das bemerkt, versucht sie es mit anderen Mitteln. Sie verletzt sich unter der Dusche selbst mit einem Schraubenziehr und schreit um Hilfe. Dem herbeigeeilten Gitting versucht sie, die Hose zu öffnen, doch das gelingt ihr nicht. Die Vollzugsbeamtin Birgit Schnoor hatte die Hilferufe auch gehört und als sie in die Dusche schaut, bietet sich ihr ein eindeutiges Bild. Gitting wird wegen des Verdachts der Vergewaltigung suspendiert, obwohl Dr. Beck sagt, dass die Verletzungen nicht von einer Vergewaltigung, sondern einem spitzen Gegenstand stammen. Als Vivien nach einem Bad bemerkt, dass das Wasser nicht richtig abfließt, will kurzerhand das Abflussrohr aufschrauben. Dabei findet sie den blutbeschmierten Schraubenzieher und ihr wird sofort klar, was tatsächlich hier passiert ist. Jetzt steckt siein einem Dilemma. Soll sie die Wahrheit sagen und vor den anderen als Verräterin dastehen, oder soll sie Conny decken und ihre Bewährungschance verspielen ... |
Durch das Beweisstück, dass Vivien gefunden hatte, wird Gittings wieder in den Dienst gestellt. Die anderen Frauen vermuten sofort einen Spitzel unter sich. Mona bringt Kittler dazu, herauszufinden, wer diese Verräterin ist. Durch einen Trick erfährt er von der Sekretärin Mohr, dass Vivis Name auf der Bewährungsliste nachträglich erschienen ist. Für alle Insassen reicht das als Beweis. Bei der folgenden Gerichtsverhandlung gibt Vivien zu, die Tatwaffe gefunden und an Jutta ausgehändigt zu haben. Sie wird von Uschi aus der Gemeinschaft ausgestoßen. Die Einzigsten, die noch zu ihr stehen sind Susanne und Mutz, doch die können sie auch nicht vor Mona beschützen. Nach mehreren Anschlägen gegen sich, versucht sie Walter um Hilfe zu bitten, aber die meint, nur wenn sie wieder eine Beziehung mit ihr eingehen würde. Als Uschi mitbekommt wieviel Vivi einstecken muss, beruft sie eine neue Gerichtsverhandlung ein. Sie soll noch eine Chance bekommen, sich vor den Frauen zu rechtfertigen. Doch die clevere Mona schafft es, Conny mit zur Verhandlung zu bringen. Durch ihr perfektes Schauspiel kocht die Stimmung gegen Vivi erneut hoch. Sie hat keine Chance. Als Conny sie in der Badewanne ertränken will, schreitet Walter ein und rettet ihr das Leben. Sie hat erkannt, dass sie sie immernoch liebt. Doch dafür ist es zu spät. Vivi zeigt sich zwar dankbar, doch sie will keine Beziehung mehr zu Walter. Erst jetzt bemerkt Jutta, in welcher Gefahr sich Vivien befindet und lässt sie verlegen. Tags darauf wird sie entlassen und schließt Matthias in die Arme ... |
Jeanette kommt hinter den Betrug von Ilse und erpresst sie, noch einen zweiten Brief anzufertigen. Da sie kein Papier im entsprechenden Alter mehr hat, muss sie ein neues Blatt künstlich altern lassen. Von Gregor kann sie sich kein Älteres besorgen lassen,weil sie ihm versprochen hatte, nie wieder rückfällig zu werden. Die Millionärin fällt erneut darauf herein und zahlt noch 5.000 DM obendrauf. Als Ilse nach dem Grund für die Sonderzahlung fragt, erklärt ihr Katharina, dass sie den ersten Brief, entgegen ihrer Vereinbarung, doch an die Presse gab. Ilse weiß, dass der Schwindel jetzt auffliegen wird und beichtet ihr den Betrug. Doch um den Brief wieder zurückzuziehen ist es zu spät. Alles steht am Tag von Katharinas Entlassung in den Zeitungen. Und die Presse zerreißt sich den Mund darüber, dass ausgerechnet eine Sissi-Expertin sich hat so übers Ohr hauen lassen. Doch als Katharinas Limousine vorfährt, schafft es Gregor, Kontakt mit ihr aufzunehmen. Er kann ihr glaubhaft machen, dass Ilse Opfer einer Erpressung wurde. Katharina von Preiss ist sehr großzügig. Sie gibt Ilse die fehlenden 10.000 DM und eröffnet ihr noch das Angebot, mit an der Gestaltung einer Sissi-Zeitschrift zu arbeiten. Die Vollzugsbeamtin Silke Jacoby redet mit Juttas Mutter Elisabeth. Sie macht ihr klar, dass sie sich nicht weiter in die Beziehung ihrer Tochter einmischen darf, da sie Jutta dann verlieren könnte. Inzwischen hat Jutta erste Sorgen in ihrer Beziehung. Sie war den halben Tag auf Achse, um sich für ihn schön zu machen, doch zum Abendessen bei Kerzenschein kommt er erst, als diese schon längst runtergebrannt waren ... |