Reutlitz, 2004/1997

Name: Bergdorfer
Vorname:
Jeanette

Vorbestraft wegen Bestechlichkeit im Amt, Einbruchsdiebstahl und Diebstahl

 

Frau Bergdorfer ist ein kleiner Fisch in Reutlitz.
Bei den Mitinsassinnen ist sie zwar beliebt aber nur bis zu einem Grad
der Erträglichkeit. Ihr Leben ist von Klatsch und Tratsch geprägt, was
die Beamten der JVA für sich ausnutzen. Sie versorgt die Beamten,
wenn nötig, mit Informationen über die anderen Gefangegen und die
Anstaltsleitung kann Frau Bergdorfer dadurch einige Vorteile ermöglichen.
Frau Bergdorfer ist eine sehr gepflegte Erscheinung und achtet stets auf
ihr Äusseres, da sie nicht als alte Ledertasche gelten will.
Neben Frau Korsch ist Frau Bergdorfer die älteste Gefangene auf der
Station -B-. Frau Bergdorfer versucht immer sich in den Mittelpunkt zu
stellen. Sie gab sich sogar fälschlicher Weise als Lebensretterin eines
Kindes aus, obwohl Frau Wünsche den Jungen gerettet hatte.
Sie lässt nichts unversucht, um beliebt zu sein.
Trotz der widrigen Umstände ist Frau Wünsche noch immer ihre beste
Freundin und Vertraute. Frau Bergdorfer hat kein Glück mit Männern ist
aber immer auf der Suche nach ihrem Traumprinzen.
Um an ein Millionenerbe zu gelangen, wollte Frau Bergdorfer den Beamten
Kittler ehelichen. Dies scheiterte daran, da der Beamte bereits unwissentlich
verheiratet war.  

gez. Jutta Adler

Aufgrund ihres Schönheitswahn hat Frau Bergdorfer Botox in die JVA schmuggeln lassen.
Durch eine fehlerhafte Anwendung wurde Frau Bergdorfer vorrübergehend blind und
nutzte jede Gelegeheit um sich daraus Vorteile zu verschaffen. Neuerdings verwöhnt
sie die anderen Insassinen per Knastradio mir ihrer „Wiener Melange“, was von denen
jedoch mit einem kritischen Auge belächelt wird.
Frau Bergdorfer ist eine sonst sehr unauffällige Insassin.

gez. Dr. Lorenz Strauss

Frau Bergdorfer hat ihre Strafe abgesessen und wurde aus der JVA-Reutlitz entlassen.
Noch am selben Tag wurde sie jedoch wegen illegalen Glückspiels wieder festgenommen.
Sie hatte in ihrem neuen Restaurant eine illegale "Spielhölle" betrieben.
Der Prozess steht noch an.  


gez.
Miriam Overberg